John J. Dunbar (Kevin Costner) ist Lieutenant der Nordstaaten-Armee im amerikanischen Bürgerkrieg. Nach einer schweren Verwundung soll ihm das Bein amputiert werden, doch Dunbar erträgt den Gedanken daran nicht und sucht lieber den Tod auf dem Schlachtfeld. Er reitet auf seinem Pferd waghalsig vor den feindlichen Linien auf und ab, in der Hoffnung, erschossen zu werden. Doch die Kugeln verfehlen ihn wie durch ein Wunder, während seine Männer durch seinen Mut neuen Kampfgeist schöpfen und die Schlacht am Ende siegreich für die Nordstaaten ausgeht. Dunbar wird über Nacht zum gefeierten Helden, darf sein Bein behalten und bekommt das Pferd, dem er sein Überleben verdankt. Als Belohnung für seine Tapferkeit gewährt man ihm einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte den Wilden Westen kennenlernen, solange es ihn noch gibt. So wird er auf eigenen Wunsch an den entlegensten Außenposten der Armee versetzt, der überhaupt zu finden ist. Als er dort ankommt, erwartet ihn eine böse Überraschung: Der Posten ist völlig verlassen, die einst stationierten Soldaten wurden im Kampf gegen die Indianer getötet oder haben die Flucht ergriffen. Statt umzukehren, entscheidet sich Dunbar, seinen Dienst dennoch anzutreten. Ganz auf sich allein gestellt, bringt er die verfallene Station Stück für Stück wieder in Ordnung und lernt dabei, die Einsamkeit und Weite der Prärie zu schätzen. Gesellschaft leistet ihm nur sein treues Pferd, das ihn schon im Krieg begleitet hat. Nach und nach gesellt sich noch ein weiterer Beobachter hinzu: Ein einsamer Wolf umkreist Dunbars Lager aus sicherer Entfernung und wagt sich mit jedem Tag ein Stückchen näher an den Soldaten heran, als würde auch er langsam Vertrauen zu diesem ungewöhnlichen Fremden in der Wildnis fassen.